Ausschnitt eines Arbeitstisches eines Tischlers mit Holz, Feilen, STifen, Messgeräten.

Kultur trifft auf Handwerk

Praxistag zur Kulturellen Bildung in der Berufsorientierung

  • 15. Oktober 2026 von 13.30 bis 17 Uhr
  • Erste Deutsche Bäckerfachschule, Olpe

Knüpfen Sie mit uns gemeinsam Netzwerke und entwerfen Kooperationen zwischen Schule, Ausbildung und Kultureller Bildung.

Dekoratives Element: farbige Punkte

Eckdaten zur Veranstaltung

Datum: 15. Oktober von 13.30 bis 17 Uhr. Empfang ab 13 Uhr.

Ort: Erste Deutsche Bäckerfachschule,  Zur Bäckerschule 5, 57462 Olpe

Die Teilnahme ist kostenfrei. Für das leibliche Wohl ist gesorgt!

Anmeldung bis zum 1. Oktober über das Anmeldeformular.

Auf dieser Website finden Sie die Idee hinter dem Praxistag, das Programm, Hinweise zum Parken und zur Anfahrt sowie zur Barrierefreiheit.

An dem Praxistag werden fachliche Impulse, Praxisworkshops und Raum für Gespräche geboten.

Sie sind herzlich eingeladen!

  • Lehrkräfte und Pädagog:innen an Berufskollegs und anderen Bildungseinrichtungen
  • Kulturbeauftragte der Schulen
  • Ausbildende in Handwerksbetrieben und Unternehmen
  • Handwerker:innen, Unternehmer:innen
  • Künstler:innen, Kulturmachende und Kultureinrichtungen
  • Mitarbeitende der kommunalen Bildungs- und Kulturbüros
  • Mitarbeitende und Mitglieder der Handwerkskammern, Industrie- und Handelskammern
  • alle weiteren Interessierten an diesem Thema

Die Idee hinter dem Praxistag

Wie können Kooperationen gelingen? 

Wir möchten Sie an diesem Tag als Verantwortliche von Ausbildung, Bildungswegen und Kultureller Bildung zusammen- und in den Austausch bringen. Im Zentrum der Veranstaltung stehen Kooperationen und Netzwerke zwischen Berufskollegs, Ausbildungsbetrieben und Kultureller Bildung.

Unser Ziel ist, junge Menschen durch Kulturelle Bildung zu stärken und an handwerkliche Prozesse heranzuführen und so für das Handwerk zu begeistern. Gemeinsam wollen wir Formate und Möglichkeiten finden, die junge Menschen mit Handwerk und Kultureller Bildung in Kontakt bringen.

Dekoratives Element: Grafische Darstellung zweier Menschen, die sich die Hand geben. Die Menschen sind bunt dargestellt.

Welche Rolle kann Kulturelle Bildung in der Berufsorientierung einnehmen?

  • Persönlichkeitsbildung: Junge Menschen entdecken ihre eigenen Fähigkeiten und stärken ihre Persönlichkeit sowie ihr Vertrauen in sich selbst. 
  • Nachwuchsförderung: Künstlerisches Tun entfaltet Kreativität, vermittelt praktische Fertigkeiten und den Mut, kreative Lösungen zu entwickeln. Junge Menschen werden an handwerkliche Prozesse herangeführt; so wird das Interesse junger Menschen an gestalterischen Berufen geweckt.
  • Teilhabe: Kulturelle Bildung ermöglicht allen – unabhängig von ihrem Hintergrund – Zugang zu kulturellen Erfahrungen. So wird die Idee eines Miteinanders in einer demokratischen Gesellschaft gestärkt.

Das Programm

Ab 13.00 Uhr: Ankommen der Teilnehmenden und Steh-Café

13.30 Uhr: Beginn der Veranstaltung

Teil 1: Impulse

Ort: im Hörsaal

Grußworte von Christian Bertelsbeck, Leiter der Bäckerfachschule sowie vom Team der Veranstaltung, Einführung in das Programm

Impulsvortrag „Kulturelle Bildung in der Berufsorientierung – Mehrwert, Chancen und Praxis“.

Referentin: Vera Götte, stellvertretende Leitung der Arbeitsstelle Kulturelle Bildung NRW

"Gemeinsam für Bildung" - Podiumsgespräch mit Fachleuten verschiedener Disziplinen zu Gelingensbedingungen, guten Beispielen und Wegen zu möglichen Wegen zu Kooperationen mit:

  • Rüdiger Schnüttgen, Referent Berufsbildung der Handwerkskammer Südwestfalen
  • Daniela Daus, M.A. Kulturkoordinatorin für das Projekt Handwerk trifft Kultur des Kreises Minden-Lübbecke
  • Maren Grimm, Lehrerin am Herwig-Blankertz-Berufskolleg Recklinghausen und Moderatorin Kulturelle Bildung Bezirksregierung Münster
  • Judith Heese, Bildungsreferentin und Geschäftsführender Vorstand Landesarbeitsgemeinschaft Arbeit Bildung Kultur NRW e. V. (LAG ABK NRW)

Teil 2: Praxis

Orte: in verschiedenen Räumen

Drei Praxisworkshops in zwei Runden. Die Praxisworkshops sind vor Ort frei wählbar.

Workshop 1: Handwerk trifft Kultur: im Netzwerk zum konkreten Kulturvermittlungs-Angebot

Mit ihrem Netzwerk „Handwerk trifft Kultur“ bestehend aus 20 zumeist ehrenamtlich getragenen Museen und Kulturorten unterstützen die Kreise Minden-Lübbecke und Herford diese Vermittlungsorte des historischem Handwerk. Im Jahr 2025 ist dabei ein besonderes Vorhaben für die Vermittlungsarbeit vor allem an jüngere Menschen in Kooperation mit der Universität Bielefeld und dem LWL-Preußenmuseum unter Mitarbeit von Tischlermeister Heiko Bahls entstanden. Der Weg dahin und das „handfeste“ Ergebnis möchten wir Ihnen in diesem Workshop gern vorstellen.

Leiterin: Daniela Daus, M.A. Kulturkoordinatorin für das Projekt Handwerk trifft Kultur des Kreises Minden-Lübbecke

Katharina Ismer-Lieberenz , freischaffende Künstlerin

Workshop 2: Lass mal machen! Der KulturMakerSpace in Aktion

Getreu seinem Namen ist unser Aller.Land-Projekt „Lass mal machen! Kulturmakerspace“ mit einer „Macher“-Aktion auf dem Praxistag vertreten: Gemeinsam bauen wir Keilrahmen, bespannen sie und gestalten sie künstlerisch. Unsere Kombination aus Handwerk und künstlerischer Gestaltung ist die Grundlage, mit der wir vor allem jungen Menschen das kreative Gestalten und Ausprobieren in unserem ländlichen Raum (Kulturraum Minden Lübbecke und Herford) ermöglichen wollen.

Leiterin: Mona Schnoor, M.A., Projektleiterin KulturMakerSpace des Kreises Minden-Lübbbecke

Workshop 3: Im Gespräch mit der LAG ABK NRW

Im Rahmen des halbstündigen Formats besteht die Möglichkeit, mehr über die Arbeit der Landesarbeitsgemeinschaft Arbeit Bildung Kultur NRW e. V. zu erfahren und mit Judith Heese vom Geschäftsführenden Vorstand ins Gespräch zu kommen - über die Möglichkeiten von niedrigschwelligem Einsatz künstlerischer Methoden über thematische Workshops bis hin zu künftigen Kooperationen.

Leiterin: Judith Heese, Bildungsreferentin und Geschäftsführender Vorstand

LAG Arbeit Bildung Kultur NRW e. V.

Teil 3 - Austausch

Orte: in verschiedenen Räume

Gesprächsrunden in Kleingruppen zum Kennenlernen, fachlichen Austausch sowie zur Entwicklung erster Projektideen.

Die Gesprächsrunden werden von Fachleuten begleitet, die hier ihre Erfahrungen und ihr Wissen mit den Teilnehmenden teilen. Mit dabei sind unter anderem: Lena Albach, Kulturbeauftragte Lehrkraft am Gymnasium der Stadt Lennestadt / Yara Hackstein,  Büro Kulturelle Bildung der Bezirksregierung Arnsberg / Maren Grimm, Lehrerin am Herwig-Blankertz-Berufskolleg Recklinghausen.

17 Uhr: Gemeinsamer Abschluss

Ort: im Hörsaal

Betriebsbesichtigung Bäckerfachschule

Anschließend besteht die Möglichkeit einer Betriebsbesichtigung der Ersten Deutschen Bäckerfachschule.

Die Bäckerfachschule feiert dieses Jahr ihr 100-jähriges Jubiläum.

Die Plätze sind begrenzt! Bitte geben Sie bei der Anmeldung an, ob Sie an der Führung teilnehmen möchten.

Nach dem Praxistag....

Die Ergebnisse und wichtige Informationen werden von dem Moderatorinnen-Team nachträglich entsprechend aufbereitet und zur Verfügung gestellt, damit die Teilnehmenden anschließend weiter netzwerken, Kontakte vertiefen und an der Umsetzung ihrer Idee arbeiten können.

Barrierefreiheit des Veranstaltungsortes

 Bitte sprechen Sie uns an, wenn Sie Unterstützung benötigen, wir können Sie auch bei Bedarf persönlich unterstützen und möchten Ihnen eine Teilnahme ermöglichen.

Symbol für Barrierefreiheit
  • Es ist nur der Zugang zu dem Hörsaal barrierefrei, die anderen Räume sind mit einem Rollstuhl nicht zu erreichen. Falls Sie auf einen Rollstuhl angewiesen sind, informieren Sie uns bitte vorher, damit wir eine Lösung für Sie finden können, zum Beispiel mit einer entsprechenden Einteilung zu dem Praxisteil.
  • Die Toiletten sind barrierefrei.
  • Hörschleifen sind nicht vorhanden.
  • Es gibt keine taktilen Leitsysteme.
  • Es sind keine Gebärdensprachdolmetscher vor Ort.

Anfahrt und Hinweise zum Parken

Hinweise zur Anfahrt und zum Parken stellen wir Ihnen in einer PDF-Datei zur Verfügung, die sich hier herunterladen können.

Anfahrt und Parken (PDF)

Anmeldung

Die Felder mit * wie Vorname, Nachname, Ort, Organisation und E-Mail sind Pflichtfelder und müssen ausgefüllt werden

Falls Sie Schwierigkeiten beim Ausfüllen des Anmeldeformular haben, dann können Sie sich auch per E-Mail anmelden über bildung@kulturregion-swf.de.

Bitte geben Sie dabei Ihren vollständigen Namen, Ihre Institution und den Wohn- oder Arbeitsort an sowie gegebenenfalls Unterstützungsbedarf.

Anmeldeformular

ANMELDUNG MIT DEM FORMULAR